
Vor ca. 8 Jahren habe ich einen afrikanischen Flüchtling betreut und dann als meinen Sohn angenommen und adoptiert. Er ist bei mir aufgewachsen und nun erwachsen geworden. Im letzten Herbst kam er mit der Bitte an mich heran, für Gambia, wo er Freunde hat, zu sammeln, da die Menschen sehr arm sind. In kurzer Zeit konnten wir einen Container mit Hilfsgütern wie Verbandsmaterial, Medikamente, Kleidung, Kinderspielsachen, Geschirr, technische Geräte und vieles mehr schicken. Im Jänner 2010 wurde der 2. Container versandt.
Es wurde mir im April 2010 eine komplette Gynäkologie-Einrichtung mit allem Drum und Dran geschenkt, ein Altenheim hat mir 13 Krankenhausbetten, Rollstühle und Gehhilfen überlassen, sodass wir nun gerade dabei sind, selbst eine gynäkologische Ambulanz zu errichten.
Ich habe ein Haus gemietet, das nun renoviert wird, eine afrikanische Gynäkologin und Arzthelferin habe ich auch schon. Mein Sohn ist ständig vor Ort, organisiert und überwacht alles.
Gebraucht wird ein Brunnen im Dorf Torre, die Menschen haben kein sauberes Trinkwasser. Da wir dort sehr oft zu Besuch sind und man uns gut kennt, wurde uns Land, so viel wir wollen, angeboten. Es ist also eine gute Möglichkeit, eine Landwirtscha
ft mit Ackerbau und Viehzucht zu beginnen. Die Bevölkerung hat dadurch eine Arbeitsmöglichkeit und kann sich selbst gut versorgen.
Wir haben außerdem eine Afrikanerin kennengelernt, die Straßenkinder betreut und in Ihrem Wohnzimmer unterrichtet. Sie sollte eine Schulklasse mit angeschlossener Küche bekommen.
Ich habe in Österreich einen Verein namens "Österreich hilft Afrika Africa helps Austria" gegründet über den ich nun Spenden sammle. Bisher habe ich das Hilfsprojekt aus eigenen Mitteln finanziert, aber nun ist der Verein auf die Hilfe von außen angewiesen.
Der Verein ist nun ca. 4 Monate alt. Für mich ist das ein Anfang und nachdem alles relativ einfach gelaufen ist, soll ich es wohl verfolgen. Nach dieser kurzen Erfahrungszeit kann ich sagen, dass sich die notwendigen Umstände wie von selbst auftun.